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Brot

Seit die Menschen Getreide anbauen backen sie auch Brot.
Viele gute Gründe sprechen für Brot, die wichtigsten Lieferanten von Stärken und Kohlenhydraten.
Auch Eisen, Vitamine der B-Gruppe machen aus Brot ein rundum gesundes Nahrungsmittel.

Unverpacktes Brot hält sich am besten in sauberen, luftdichten und trockenen Kunststoffbehältern oder -beuteln.

Brezel

Um ihre Entstehung ranken sich viele Legenden.
Eine erzählt, dass ein armer Bäckergeselle um die Hand der Tochter seines Meisters anhielt.
Der - wenig erfreut über dieses Ansinnen - forderte: „Schaffe mir ein Gebäck, durch das dreimal die Sonne scheint, und du sollst meine Tochter haben!"
Und von der Liebe inspiriert erfand der junge Mann die Brezel.

Wahrscheinlich entstand die Brezel jedoch weniger aufgrund der Forderungen eines unwilligen Brautvaters, sondern im 9. Jahrhundert als kultische Abwandlung des römischen Ringbrotes.

Der Ursprung des Begriffes liegt im lateinischen Wort für Arm „bracchium", da die Brezelform an die vor der Brust gekreuzten Arme betender Mönche erinnert.Zum Begrüßungsschluck reichte man in Südbaden schon vor zweihundert Jahren dem Gast gerne kleine knusprige Salzbrezeln.
Die Hausfrau fertigte diese damals in mühsamer Handarbeit und bevorratete sie, um dem Besuch jederzeit etwas Leckeres anbieten zu können.

Ende des 19. Jahrhunderts hatte der Bäckergeselle Karl Frieder Mayer aus Kandem die zündende Idee: Er nahm den Hausfrauen die zeitraubende Kleinarbeit ab, buk in seiner Freizeit die beliebten kleinen Brezeln, reihte je 23 Stück auf eine anschließend zum Ring geschlossene Schnur und bot das knappe Doppeldutzend so der begeisterten Kundschaft feil.Das Geschäft florierte so gut, dass Karl Frieder Mayer von dem Nebenerwerbsgewinn seinem Meister die Bäckerei abkaufen konnte.
Damit legte der findige Kanderner den Grundstein zu einem bis heute bestehenden Traditionsbetrieb.

Von der Gründung der Brezelbäckerei bis zum 2. Weltkrieg waren tagtäglich bis zu einhundert Frauen damit beschäftigt, feine Teigröllchen zu formen und diese zu kleinen Brezelchen zu schlingen.
Aber dann machte Karl Frieders Sohn Willi, der Firmengründer von Mayka, eine bahnbrechende Erfindung: Er entwickelte eine Maschine, die die Herstellung von Minibrezeln in größerem Umfang zuließ und deren Prinzip bis heute die maschinelle Brezelfertigung beherrscht.

Vor 10 Jahren hat Mayka in Schliengen, wenige Kilometer von Kandem entfernt, eine neue Heimat gefunden.
Hier werden in einer modernen, rundum ökologisch ausgerichteten Produktionsstätte leckere Salz-, Vollkorn-Sesam- und Bio-Dinkel-Brezeln, feine Sticks sowie andere krosse Knabberköstlichkeiten für Südbaden und die ganze Welt hergestellt.




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