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Was darf's dem sein?
Danach, wie ein Schinken zugeschnitten, gewürzt, geräuchert, getrocknet und gelagert wird, unterscheidet man die verschiedenen Sorten.
Hier einige Beispiele:
• Zu den bekanntesten Schinkensorten zählt der Knochenschinken. Hierfür wird eine ganze Schweinekeule - mit Schwarte und Knochen -benötigt.
Mit Pökeln, Lagern, Trocknen und Räuchern hat dieser Schinken eine Reifezeit von mindestens zwei bis drei Monaten.
Er ist kräftig in Farbe und Geschmack und ausgesprochen zart im Biss.
• Der Rollschinken ist knochenlos, fast ohne Schwarte und hat nur wenig Fett.
Durch das Auslösen des Knochens fehlt dem Fleisch der natürliche Halt.
Deshalb rollt man es zusammen und umwickelt es mit einem Netz oder mit Wurstgarn.
Danach erfolgt das Pökeln und Räuchern.
• Aus dem zartesten Stück der Hinterkeule wird der saftige und milde Nuss- oder Blasenschinken hergestellt.
Hierfür werden die Schwarte und der größte Teil des Specks entfernt.
Der Schinken wird gepökelt, gut getrocknet, in eine Blase gesteckt oder mit Zellglas umhüllt.
Anschließend wird er zwei bis drei Tage geräuchert.
• Ein Schinken, der eigentlich keiner ist, weil er nicht aus der Schweinekeule stammt, ist der Lachsschinken.
Er wird aus den mageren uno sehnenfreien Kotelettsträngen junger, kräftiger Schweine hergestellt.
Das Fleisch wird mit einer dünnen Scheibe Speck umwickelt, in Naturhaut oder Folie eingeschlagen, mild gepökelt und so lange geräuchert, bis eine intensive Rotfärbung entsteht.
• Kochschinken stammt aus dem Hinterschinken des Schweins.
Das Fleisch wird mit milder Pökellake gespritzt und heiß angeräuchert.
Anschließend wird der Schinken in runde oder kastenförmige Folien gezogen oder in Keulenform gepresst und gekocht.
Im Anschnitt ist der Kochschinken blassrosa und saftig glänzend.
• Der preiswertere gekochte Vorderschinken, der aus der Schweineschulter hergestellt wird, ist fettreicher und grobfaseriger als der Kochschinken.
• Schinkenspeck stammt aus der Hüfte von nicht zu fetten Schweinen und wird so zugeschnitten, dass am mageren Fleisch ein gleichmäßiger Fettrand von ca. 2 bis 3 cm verbleibt.
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