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Interessante Fakten!

 Was bedeutet eigentlich die Aussteuer?

Hochzeit

Die Aussteuer wird auch als Mitgift oder Heiratsgut bezeichnet. Heute ist sie eigentlich nicht mehr üblich und wohl nur noch selten in dieser Form anzutreffen. Bis ins 20. Jahrhundert war es allerdings die Regel, dass junge Frauen bis zu ihrer Hochzeit bereits eine Basisausstattung für ihren späteren Hausstand hatten. Die Aussteuer bestand häufig aus hochwertiger Tisch- und Bettwäsche, exklusivem Geschirr und Besteck sowie zahlreichen anderen Dingen, die man im Haushalt benötigt.

Diese Gegenstände für den Haushalt bekamen jungen Frauen meist in Form von Geschenken, wobei diese dann – oftmals in einer Aussteuertruhe – bis zur Hochzeit aufbewahrt wurden.
Durch das Heiratsgut sollte es jungen Ehepaaren ermöglicht werden, einen eigenen Hausstand zu gründen. Zudem sollte die Frau, falls der Ehemann stirbt, auf diese Weise finanziell unterstützt werden.

Heute legen viele Eltern, auch Großeltern, Geld für die Kinder und Enkel an. Dies soll dann später dazu dienen, den eigenen Haushalt einzurichten. Besonders bei Mädchen ist es aber immer noch weit verbreitet, dass diese zu Geburtstagen oder anderen Festtagen Geschirr, Handtücher, Bettwäsche oder Gläser bekommen. Zwar sind diese – besonders als Teenager – oft nicht begeistert davon, spätestens aber dann, wenn es um das Einrichten der ersten Wohnung geht, wissen sie diese Geschenke zu schätzen.

 




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